Auto Union Werk Spandau Produktion Auto Union Werk Spandau Produktion Auto Union Werk Spandau
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Berlin

Historie

Hier lernten Berliner Autos das Fahren

Bereits 1926 zog der Konstrukteur Dr. Rudolf Slaby mit seinen Slaby-Behringer Elektro-Fahrzeugen hier in die neue Filiale des Zweitaktmotoren-Produzenten Jörgen Skafte Rasmussen ein. Das war der Grundstein für das zum 1. Januar 1928 neu gegründete Werk „Zschopauer Motorenwerke J. S. Rasmussen AG, Werk Spandau – DKW Automobilfabrik“. Alle großen heckgetriebenen DKW sind hier gebaut worden; ab Erstellung der frontgetriebenen Fahrzeuge wurden weitere Karosserien und Einzelteile gefertigt.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war dies der einzig verbliebene Auto Union Produktionsstandort in Westdeutschland. Nach der Übernahme der Auto Union durch Volkswagen in den 60er Jahren wurde das DKW-Werk dann geschlossen. Von nun an bis 2002 wurden die Gebäude u. a. zur Antennenfertigung genutzt. Ein noch vorhandenes historisches Gebäude ist die „Alte Härterei“. Mit dem charakteristischen Sheddach diente sie der Auto Union GmbH als Getriebe- und Produktionsstätte für DKW- und Auto Union Fahrzeuge.

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